03.02.07

Die ersten Tage

Posted in Allgemein at 02:12 von admin

So, nach etwas laengerer Sendepause hier also die neuesten News. Ich bin gut in Sydney angekommen und von meiner Gastfamilie gut aufgenommen worden. Ich wohne bei einer alleinstehenden Mutter mit zwei kleinen Kindern, Nathan und Chloe, 3 und 7 Jahre alt. Ich habe im Garten des Hauses sozusagen mein eigenes kleines Haueschen mit einem grossen Zimmer und einem kleinen Bad. Ideale Bedingungen also, um einerseits gut am Familienleben teilnehmen zu koennen - wozu ich aber so recht nie komme - und andererseits doch ein wenig seine Ruhe zum Waschen und Schlafen zu haben.
Warum komme ich dazu nicht? Nun, die Schule beginnt morgens um 8.30 Uhr, die Busfahrt von zu Hause dorthin dauert ca. 40 Minuten. Der Unterricht geht in der Regel bis 16.00 Uhr nachmittags und anschliessend gibt es immer noch ein Freizeitprogrammangebot der Schule, an dem ich normalerweise teilnehme (heute ist beispielsweise Soccer angesagt). So komme ich abends erst ziemlich spaet, so gegen 8 oder 9 Uhr heim, so dass zum gemeinsamen “Familienleben” so recht gar keine Zeit bleibt.
Zum Surfen im Netz (und damit auch zum Pflegen dieses meines Blogs) komme ich leider auch kaum. Einerseits aus Zeitmangel und andererseits, weil ich schlicht nicht die Moeglichkeit habe. Die Schule ist nur begrenzt lange geoeffnet und der Computerpool staendig ueberfuellt. Entsprechend ueberlastet ist die Internetverbindung, so dass Surfen keinen wirklichen Spass macht. Bei meiner Gastfamilie habe ich keinen Internetzugang, den muss ich mir erst noch organisieren - vorausgesetzt, ich durchschaue, wie das hier so laueft…
Der Unterricht an der Schule ist im Prinzip relativ gut, was bedeutet, dass die Unterrichtsmaterialien und die Inhalte interessant, spannend und relevant sind (wir sprechen z.B. momentan ueber die “global warming”). Leider erscheint er mir, ohne grosskotzig wirken zu wollen, manchmal aber als etwas einfach. Na ja, aber die Tatsache, dass ich mich auf die Stunden freue ist doch eigentlich ein gutes Zeichen. Es ist uebrigens erstaunlich, wie viele Deutsche hier sind. Obwohl natuerlich die Schuelerschaft international besetzt ist, sind sie doch erstaunlich zahlreich. Nett zum Chat zwischendurch, aber eigentlich fuer die Sprachentwicklung kontraproduktiv. Bei weitem am interessantesten und gleichzeitig auch am nuetzlichsten fuer den Lernerfolg sind daher auch (zumindest fuer mich) die Gespraeche mit den Schuelern aus fremden Laendern oder gar Kulturkreisen wie z.B. Asien. Es ist interessanterweise auffaellig, wie sehr von einem gewissen Abstraktionsniveau betrachtet die Kulturen sich doch aehneln, obwohl sie sich im Detail natuerlich stellenweise durchaus stark unterscheiden. Also abgesehen davon, dass der Unterricht durchaus etwas more demanding sein koennte, sind diese ganzen schulbezogenen Dinge alle schon ziemlich gut.

Sydney als Stadt gefaellt mir gluecklicherweise auch - zumindest jetzt noch, nach drei Tagen. Keine Ahnung, wie das in 5 Monaten aussehen wird, aber bis jetzt bin ich wirklich von der Stadt begeistert. Das Wetter tut sein uebriges, es sind jeden Tag so um die 20-25 Grad bei leicht bedecktem Himmel (heute ist es allerdings sonnig und auch waermer), so dass man in kurzer Garderobe ohne zu schwitzen oder gar zu frieren auf der Suche nach der naechsten Sehenswuerdigkeit durch die Innenstadt streifen kann.

Zur Stadt mehr Infos und Eindruecke sowie vielleicht ein paar Photos, wenn ich irgendwann einmal einen eigenen Internetzugang zu Hause haben werde, gibt es dann spaeter - der Unterricht ruft!

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